Psychologische und karmische Astrologie

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Aktualisiert am Samstag, den 06.02.2010
 

Geburtszeit-Korrektur - was ist das, wozu und für wen ?

 

Ein Geburts-Horoskop ohne Geburtszeit-Korrektur zu deuten, ist wie ein Musikstück auf einem ungestimmten Instrument zu interpretieren.

 

 

Achtung!

 

Dieses Thema ist zwar eines der elementarsten in der astrologischen Arbeit, ist aber unbequem und wird selbst von den meisten Astrologen umgangen.

 

 

Diesen Text zusammen mit dem von  Fragen+Antworten/Geburtszeit-Korrektur herunterladen.

 

Siehe auch

Begriffe+Erklärungen/Geburtszeit

Siehe auch

Fragen+Antworten/Warum ist eine Geburtszeit-Korrektur nötig?

 

 


Carina-Nebel
Aufnahme der NASA
per Hubble-Teleskop

Die Methode

 

Die Methode von Heinrich Kündig basiert sowohl auf kosmisch-geistigen als auch auf planetarisch-mathematischen Überlegungen. Sie sucht die theoretisch möglichen Zeitfenster, bei denen es "Sinn macht geboren zu sein", bei denen sich Körper und Geist verbinden können, "die Seele sich ins Irdische einklinkt" oder wie man sich das auch immer vorstellen soll. Man findet Zeitstu­fen, über die ins Leben eingetreten werden kann, d.h. Zeitpunkte als Empfehlungen des Kosmos, JA zu sagen zum Leben. Diejenigen Zeit-Tipps, welche in der Nähe der notierten "Geburtszeit" liegen, werden per Anamnese (Erinnern von Lebensdaten aus der Vergangenheit) mit den konkreten Fakten des individuellen Lebens verglichen. Es müssen demnach im Normalfall 2-3 Horoskope systematisch mit 10-20 Ereignissen aus der Vergangenheit überprüft werden; wenn man Pech hat, gibt es noch mehr Möglichkeiten und die Arbeit vervielfacht sich.

 

Danach wird entschieden, welche von den kosmischen Empfehlungen das Neugeborene wahr­genommen hatte, welche Uhrzeit tatsächlich funktioniert und nämlich zu Übereinstimmungen mit den tatsächlichen inneren und konkreten äußeren Erlebnissen führt. Das ist zwar eine - oft sehr mühselige - Fleißarbeit, aber rein mechanisch lässt sie sich auch nicht bewältigen, es braucht schon Urteilsfähigkeit und eine gewisse Berufserfahrung.

 

Ich prüfe einen gewissen Zeitraum um die angegebene Geburtszeit herum und schließe auf die richtige d.h. individuell funktionierende Ausgangszeit. Funktionieren meint anhand von biografischen Fakten verifizierbar. Es geht darum, die Mathematik der inne­ren Uhr(en) mit den im Leben gemachten Erfahrungen zusammen zu bringen. Für die Interpretation verwende ich die Uhrzeit mit der besten Überein- stimmung von Theorie und Realität. Damit habe ich mich einer für Deutungen tragfähigen Grundlage vergewis­sert, auf der sich auch meine Spontaneität im Gespräch, meine Intuition frei entfalten kann.

 

Das mag dem Laien unglaublich klingen - die außerordentlichen Ergebnisse von 25 Jahren Praxis rechtfertigen jedoch dieses Vorgehen. Die meisten Astrologen scheuen diese arbeitsintensive Vorbe­reitung, sofern sie von dieser Technik Kenntnis haben. Diese für den Kunden unsichtbare Vorarbeit ersetzt keinesfalls das Herausfinden der Geburtszeit beim Amt etc., da auch die Korrektur einen gesicherten Ausgangspunkt braucht.

 

Dazu brauche ich Ihre Mithilfe, deshalb der Fragebogen !

 


Orion-Nebel
Aufnahme der NASA
per Hubble-Teleskop

Für wen und wozu ?

 

Aus der Erfahrung ergibt sich durch die Korrekturarbeit immer eine Abweichung von der funktio­nierenden zu der mitgeteilten Uhrzeit. Sie beträgt zwischen einer halben Minute (sehr selten) bis zu über einer Stunde (noch seltener); durchschnittlich liegt die astrologisch relevante Zeit 12-15 Minuten vor der angegebenen. In den häufigsten Fällen muss 10-40 Minuten zurück korrigiert werden und in selteneren Fällen ergibt die Korrektur eine um 5-20 Minuten spätere Zeit, wobei der Trend bei Klinik- und bei Hausgeburten nicht der gleiche ist.

 

Da ich zwischen der uns bekannten Geburtszeit und der astrologisch relevanten Horoskop-Anfangs­minute unterscheide (s.o.), sollte dies weder verwundern noch zweifeln lassen. Es heißt ja nicht, dass alle Geburtszeiten falsch sind - das Thema ist eben komplexer und muss pragmatisch und indi­viduell angegangen werden. Die durchschnittliche Vorverlegung der funktionierenden Zeit um 12-15 Minuten könnte aussagen, dass die entscheidenden Minuten vor dem vollständigen Erscheinen des Körpers bzw. vor dem ersten Atemzug schon mit dem "Bewusstsein eines Menschen" (nicht dem eines Fötus) erlebt werden. Wir wissen ja um das prägende Geburtstrauma, es gehört dem­nach schon zur Biografie: die Minuten vor der Geburt, im natürlichen Falle die letzte Ausstoßphase, sind offensichtlich die Ouverture des eigentlichen Daseins.

 

Weil

a) viele theoretische Fragen ungelöst sind, dafür aber die Methode nach H. Kündig  praktisch einsetzbar ist,

 

b) alle Menschen davon betroffen sind, denn bei jedem Menschen stellt sich die Frage, was beobachtet und wann aufgeschrieben wurde,

 

c) jeder / jede einen ganz individuellen Geburtsablauf mit persönlichem Trauma hat, und dies sehr individueller, präziser Feineinstellung des Horoskops bedarf

 

ist es - bei Anspruch nach Sicherheit und Differenzierung - bei jedem Horoskop wichtig, die Korrektur durchzu­führen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Geburt vorgestern oder vor 100 Jahren statt­fand, ob sich die Geburt zu Hause bei Kerzenschein ereignete oder minutiös unter einer Funkuhr in der Klinik dokumeniert wurde.

 

Die Korrektur ist für die Deutungen aus mehreren Gründen von großer Bedeutung (s.o.), denn eine fehlende Geburtszeit-Korrektur hat folgende Auswirkungen:

  1. Unsicherheiten in der generellen Deutung sofern diese über einen ersten kurzen Überblick von mehr als 60-90 Minuten hinausgeht.

  2. Einschränkungen in der Deutung charakterlicher Eigenschaften, besonders des Verhaltens nach außen, der Interessengebiete und Betätigungsfelder.

  3. Einschränkungen um mehr als 50% in der Beurteilung von Zeitqualität individueller Phasen (s. Jahres-Horoskop), deren Sinn, Dauer etc.

  4. Einschränkungen in der Deutung beim Karma-Horoskop und bei Partner-Horoskopen.

  5. Keine Grundlage für Orts-Horoskope und sogenannte Häuser-Horoskope.



Michail Gorbatschow

Ein Geburtszeit-Unterschied von 4 Minuten wirkt sich bei einer der wichtigsten inneren Uhren als Abweichung von 1 Jahr aus. Mit anderen Worten: wenn die Geburtszeit im Durchschnitt um 14 Minuten korrigiert werden muss, liegt man mit der Methode der so genannten Sekundär-Direktionen bei der Beurteilung individueller Phasen durchschnittlich um 3,5 Jahre daneben, wenn man als Astrologe mit einem unkorrigierten Horoskop arbeitet.

 

 

 

Es gilt im komplexen Prozess einer Geburt den individuell relevanten Zeitpunkt zu finden. Diese Voraussetzung für verantwortliches und fundiertes Interpretieren kann an jedes Horoskop gestellt werden, unabhängig von der Frage, was wann von wem aufgeschrieben wurde oder ob die Geburt besonders kompliziert oder per Kaiserschnitt, natürlich oder eingeleitet erfolgte. Deshalb empfehle ich grundsätzlich, die Geburtszeit-Korrektur in Auftrag zu geben, damit schon für das erste Gespräch die beste Grundlage vorhanden ist. Darüber hinaus ist es eine Investition in die Zukunft, denn jede folgende Frage - egal ob sie 1 Monat oder 5 Jahre später gestellt wird - kann mit dieser einmaligen Vorarbeit schneller und sehr viel zuverlässiger bearbeitet werden.

 

Nicht nur Sie haben wesentlich mehr von einem in Geburtszeit verifizierten Geburtshoroskop, auch ich muss meine Aussagen verantworten können!

 

Somit gehören 99% aller Europäer, Amerikaner und Bewohner des 5. Kontinents, die eine Geburtszeit vom Amt, von der Klinik oder aus dem Tagebuch der Eltern haben, zum Personenkreis, für den sich eine Geburtszeit-Prüfung lohnt. Ebenso alle, die keine notierte Uhrzeit vorliegen haben, jedoch aufgrund von Erzählungen Verwandter so genaue Angaben machen können, dass der zu untersuchende Zeitraum innerhalb von etwa 1,5 Stunden liegt. Sowie diejenigen, welche 2 von einander abweichende Geburtszeiten innerhalb von etwa 1,5 Stunden haben, weil die Angabe der Mutter nicht mit der des Amts übereinstimmt.